Am späten Montagabend (19. Januar) war auch über Münster ein besonderes Himmelsspektakel zu beobachten: In seltener Schönheit begeisterten Polarlichter die Menschen.
Besonders in dunkler Umgebung sind die meist grünen und teils roten Farben, die es sonst eigentlich nur in nördlicheren Gefilden zu entdecken gibt, klar erkennbar. Der klare Himmel und die Tatsache, dass zwei Nächte zuvor Neumond war, begünstigten die Sichtbarkeit der Polarlichter zusätzlich.
Polarlichter entstehen durch das Zusammentreffen von energiereichen, geladenen Teilchen der Sonne, dem sogenannten Sonnenwind, mit Gasen in der Erdatmosphäre, die durch das Erdmagnetfeld zu den Polen gelenkt werden und dort zum Leuchten angeregt werden.
Daniel Schulz, Mathematik- und Physiklehrer am Pascal-Gymnasium, hat sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen und über Alt- und Neubau grüne und rote Polarlichter eingefangen.
Leider werden in den nächsten Nächten zunächst einmal keine weiteren Polarlichter zu sehen sein.
Ralf Brameier (Schulleiter)

