Freestyle Physics 2026 – dramatisches Finale in Duisburg

Mit großen Ambitionen reisten Julian Kemper und Jakob Nowacki (jetzt in der 9e2 und 8e4) kurz vor den Sommerferien zum diesjährigen Freestyle-Physics-Wettbewerb nach Duisburg. Die Aufgabe bestand darin, ein Boot zu konstruieren, das durch die Spannkraft einer Mausefalle angetrieben, eine Strecke von einem Meter in möglichst kurzer Zeit bewältigen sollte. Die beiden Schüler aus der MINT-AG von Herrn Schulz und Frau Dr. Reinhart tüftelten in den letzten Wochen an ihrem Mausefallenboot und gehörten angesichts des besonders leichten Designs und starker Zeiten in den Testläufen  zum Favoritenkreis. Doch dann nahm das Drama seinen Lauf: Julian und Jakob hatten den Juroren – Mitgliedern des Fachbereichs Physik der Uni Duisburg – ihr Boot bereits präsentiert und sollten es nun in der Praxis vorführen. Doch beim Spannen der Feder brach ein Teil der Befestigung der Falle. Erst nach mehreren Reparaturversuchen konnten die beiden endlich an den Start gehen. Frau Petri und Herr Steens, welche die Kinder begleiteten, fieberten mit. Die reparierte Mausefalle erreichte nicht mehr ganz die normale Spannkraft, so dass die Zeit von 3,7 Sekunden zwar immer noch für eine Platzierung in den Top Ten reichte, die Spitzenplätze aber nicht angegriffen werden konnten. Trotzdem eine tolle Erfahrung für die beiden und eine Motivation beim nächsten Mal mit einem optimierten Boot an den Start zu gehen.