Auf den Spuren des Strukturwandels

Am Mittwoch, den 01. Juli 2026, unternahm der Erdkunde-Grundkurs der Q1 von Christiane Walljasper zusammen mit ihr und Lehramtsanwärterin Marlena Meyer eine Exkursion zum Phoenixsee in Dortmund. An diesem Tag konnten wir den Strukturwandel im Ruhrgebiet anhand eines konkreten Beispiels kennen lernen und die theoretischen Inhalte aus dem Unterricht vor Ort nachvollziehen.

Der Tag begann leider mit unerwarteten Komplikationen, da wir aufgrund einer Zugverspätung von rund anderthalb Stunden einen der geplanten Programmpunkte nicht wahrnehmen konnten. Dennoch ließen wir uns die gute Stimmung nicht nehmen und setzten das Programm vor Ort fort.

Zu Beginn der Exkursion stellte Helena Klemm die Ergebnisse ihrer Facharbeit vor. Darin beschäftigte sie sich mit dem Phoenixsee als Entwicklungstreiber des Strukturwandels und als mögliches Vorbild für ähnliche Projekte in anderen Städten des Ruhrgebiets. Durch ihren anschaulichen Vortrag erhielten wir einen guten Einblick in die Geschichte des ehemaligen Industriegebiets und die umfassenden Veränderungen, die zur Entstehung des heutigen Phoenixsees geführt haben.

Im Anschluss erkundeten wir die Umgebung des Sees und bearbeiteten verschiedene Aufgaben zur Umgestaltung des ehemaligen Industriestandorts und zur Stadtentwicklung des Quartiers. Außerdem besichtigten wir die Gartenstadt Dortmund-Süd, deren gut erhaltene Häuser einen interessanten Einblick in die Wohnverhältnisse vor 100 Jahren gaben und einen starken Kontrast zur modernen Bebauung rund um den Phoenixsee bildeten.

Zum Abschluss der Exkursion führten wir Interviews mit Besucherinnen und Besuchern des Phoenixsees. Dabei interessierte uns besonders ihre Meinung zur Entwicklung des Gebiets und zu den Veränderungen, die der Strukturwandel mit sich gebracht hat. Die Gespräche zeigten, dass der Phoenixsee heute von vielen Menschen als attraktiver Erholungs- und Freizeitort wahrgenommen wird.

Insgesamt war die Exkursion trotz der anfänglichen Zugverspätung eine interessante Erfahrung. Sie bot uns die Möglichkeit, den Strukturwandel im Ruhrgebiet nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern ihn direkt vor Ort zu erleben.

Lina Ashauer (Q1)